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Kürzlich fand das 10-Jahre-Jubiläum des Ateliers des begnadeten Bildhauers HANS-PETER PROFUNSER statt.
Ich bedanke mich für die Einladung, es war ein würdiger Tag mit guten Freunden, großer Kunst und würdevoller Festlichkeit.
Außerdem traf ich nach mehreren Jahrzehnten den bekannten Saxophonisten HANNES KAWRZA, ein ehemaliger Nachbar in Lienz und Volksschulkollege, wieder.
Die St. Michaelskirche am Rindermarkt in Lienz
liegt nur etwa 150 Meter von meinem Elternhaus entfernt. Mein Vater war hier als Mesner tätig, später übernahm meine Schwägerin Martha diese Aufgabe über Jahrzehnte. Auch ich selbst war
der Kirche als kleiner Bub eng verbunden – als Ministrant und Lektor wirkte ich unter der Leitung des Priesters Dr. Girardelli mit.
Heute steht die Kirche vor einer großen Herausforderung: Sie ist dringend sanierungsbedürftig. Ein engagiertes Team rund um Helmut Krieghofer und Dekan Franz Troyer setzt sich mit vielfältigen Initiativen dafür ein, die notwendige Finanzierung sicherzustellen.
Ein besonderer Beitrag kommt auch aus der Kunstszene: Zahlreiche Künstler stellen Werke zur Verfügung, um das Projekt zu unterstützen; Kuratorin ist Frau Mag. Eleonora Bliem-Scolari. Auch eines
meiner Bilder (Abb. links) ist Teil dieser Initiative.
Auch dieses Jahr wurde ich zu der
32. INTERNATIONALEN KÜNSTLERWOCHE in Slowenien (2025 - BAD RADKERSBURG)
eingeladen
- DIALOG IN DEN WEINBAUREGIONEN BEIDERSEITS DER MUR 2026.
Die österreichischen Teilnehmer:
Christa NICKL-WLODOKOWSKI, Edith Maria KECKEIS, Ayad KRAYEM, Gerhard GUTTMANN, Michael UNTERLUGGAUER;
die slowenischen Künstler: Igor BANFI,
Bogdan COBAL, Matjaz DUH, Irene GAJSER, Cvetka HOJNIK
Das Symposium ist vorüber, ich bin glücklich mit den Erfahrungen der Woche und dem intensiven Austausch mit den illustren
Künstlern diesseits und jenseits der Mur.
Allen Besucherinnen und Besuchern danke ich herzlich für ihr Interesse, für das aufmerksame Betrachten der Werke und das intensive Auseinandersetzen mit den Themen – ebenso wie für die zahlreichen bereichernden und wertschätzenden Gespräche.
Die drei Wochen in der wunderschönen Stadt Steyr am Zusammenfluss von Steyr und Enns (habe mich ein bisschen verliebt in sie) werden mir als ein besonders bedeutender Abschnitt meines Lebens in Erinnerung bleiben. Vor allem die Begegnungen mit vielen beeindruckenden Persönlichkeiten haben diese Zeit für mich einzigartig gemacht.
oben: mein "alter" Künstlerfreund und MÄEUT auf Besuch i.d. Schlossgalerie mit Liesi und Ulli Wallner
„Mit dem Besten, was in mir steckte, hatte ich versucht, ein bisschen mehr Glück in diese Welt hineinzuschreiben.“
Frances Hodgson Burnett
Immer wieder gelingt es Bilder zu schaffen - lebensvoll, lebensfroh, scharf,
aufrüttelnd, aktuell, zeitlos, berührend und - wahr, in Stunden hoher Energie und Leidenschaft. Die im Akt der Entstehung fühlbare Lebensfreude und Achtsamkeit möchte ich in
meinen Arbeiten spüren, mir scheint diese im Prozess des Malens und Gestaltens aufgewendete innere und äußere Kraft wird im Bild feinstofflich gespeichert und ist somit zeitlos
abrufbar.
Geboren um Spuren zu hinterlassen - von Maria Glinzner
Wenn ein Mensch sich in seine innerste Tiefe begibt, in eine Sphäre, die nur selten ans Tageslicht tritt, in einen Raum, der geheimnisvoll und verborgen darauf wartet, entdeckt, wach gekitzelt, auch quälend aufgerichtet zu werden, dann wird Kunst geboren.
Emotionsgeladen, schmerzend, sanft oder in extatischem Glücksgefühl können Werke entstehen, die eine neue Sprache sprechen. Diese grenzenlose Sprache ist es, die der Künstler Michael Unterluggauer in einer gewaltigen Perfektionalität spricht.
Die Entstehung seiner Werke gleicht der Geburt von Gedanken, Ideen, Emotionen. Schlicht und sprachlos werden von ihm Erfahrungen und Träume eindrucksvoll in Farben gekleidet. Beim Sehen des lebendig Gewordenen wird der Betrachter Zeuge vom Ausdruck der rücksichtlos offen gelegten Tiefe des Künstlers. Mut, De-mut, kindliche Echtheit und unergründliche Fantasie ermöglichen eine beinahe aggressive Aufforderung zur Teilnahme am Erlebnis, diese Tiefe zu spüren.
Unbarmherzig wird Zeit eingefordert, denn mit einem flüchtigen Blick, wohlwollenden Nicken und anerkennender Bewunderung gibt sich dieser Mann nicht zufrieden. Er will mehr, er will ein Rendezvouz, und sollte sich dieses auch über die Ewigkeit erstrecken. Er will Kampf, Liebe, ein Beben, das alles erschüttert. Nur dann kommt seine Botschaft an.
Die eingehende Betrachtung eines Werkes von Michael Unterluggauer lässt sich vergleichen mit einer Umarmung, die neugierig macht, aus der man sich nicht mehr lösen will, die man nie mehr vergisst und während der man sich bereits nach mehr sehnt – nach dem allumfassenden Wissen und der reinsten Fähigkeit, leben zu lernen.
Nicht nur der Künstler selbst, sondern jede einzelne seiner Ausdrucksexplosionen sind tatsächlich geboren worden, um Spuren zu hinterlassen. Ein Geschenk an die Welt.
Maria Glinzner
Als GOLDENE REGEL (lat. regula aurea; englisch golden rule) bezeichnet man einen alten und verbreiteten Grundsatz der praktischen Ethik: "Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst." Wikipedia
Die GOLDENE REGEL und der KATEGORISCHE IMPERATIV
sind zentrale Konzepte in der ETHIK, die uns helfen moralische Entscheidungen zu treffen und unser Verhalten zu reflektieren. Diese Prinzipien bilden die Grundlage für ein ethisches zusammenleben in der Gesellschaft.
- Die Goldene Regel fordert uns auf anderes so zu behandeln, wie wir selbst behandelt werden möchten.
- Der Kategorische Imperativ von Kant geht einen Schritt weiter und verlangt, dass unsere Handelsmaximen zu allgemeinen Gesetzen werden könnten.
- Beide Konzepte fördern Empathie, Fairness und universelle moralische Standards.
Es ist wichtig die Grenzen dieser Prinzipien zu verstehen und sie kritisch zu reflektieren. KNOWUNITITY
"Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte". Immanuel Kant - Kategorischer Imperativ
Geboren um Spuren zu hinterlassen - von Maria Glinzner
Wenn ein Mensch sich in seine innerste Tiefe begibt, in eine Sphäre, die nur selten ans Tageslicht tritt, in einen Raum, der geheimnisvoll und verborgen darauf wartet, entdeckt, wach gekitzelt, auch quälend aufgerichtet zu werden, dann wird Kunst geboren.
Emotionsgeladen, schmerzend, sanft oder in extatischem Glücksgefühl können Werke entstehen, die eine neue Sprache sprechen. Diese grenzenlose Sprache ist es, die der Künstler Michael Unterluggauer in einer gewaltigen Perfektionalität spricht.
Die Entstehung seiner Werke gleicht der Geburt von Gedanken, Ideen, Emotionen. Schlicht und sprachlos werden von ihm Erfahrungen und Träume eindrucksvoll in Farben gekleidet. Beim Sehen des lebendig Gewordenen wird der Betrachter Zeuge vom Ausdruck der rücksichtlos offen gelegten Tiefe des Künstlers. Mut, De-mut, kindliche Echtheit und unergründliche Fantasie ermöglichen eine beinahe aggressive Aufforderung zur Teilnahme am Erlebnis, diese Tiefe zu spüren.
Unbarmherzig wird Zeit eingefordert, denn mit einem flüchtigen Blick, wohlwollenden Nicken und anerkennender Bewunderung gibt sich dieser Mann nicht zufrieden. Er will mehr, er will ein Rendezvouz, und sollte sich dieses auch über die Ewigkeit erstrecken. Er will Kampf, Liebe, ein Beben, das alles erschüttert. Nur dann kommt seine Botschaft an.
Die eingehende Betrachtung eines Werkes von Michael Unterluggauer lässt sich vergleichen mit einer Umarmung, die neugierig macht, aus der man sich nicht mehr lösen will, die man nie mehr vergisst und während der man sich bereits nach mehr sehnt – nach dem allumfassenden Wissen und der reinsten Fähigkeit, leben zu lernen.
Nicht nur der Künstler selbst, sondern jede einzelne seiner Ausdrucksexplosionen sind tatsächlich geboren worden, um Spuren zu hinterlassen. Ein Geschenk an die Welt.
Maria Glinzner
KUNST- UND ANTIQUITÄTENMESSE WIEN LAXENBURG 2024
Die Galerie MARINGER, St. Pölten, präsentierte auch eine Auswahl meiner Arbeiten bei der Messe in Laxenburg.
Auf dem Foto Profunsers Werke am Eingang der Kunstmesse.
