Aquarelle - Jänner 2021 - Mühlviertel

Seit Jahrzehnten wieder habe ich mich erstmals wieder an kleinen Aquarellen versucht; war eine gute 

Erfahrung, vermutlich werde ich in nächster Zeit weiter dran bleiben.


"DAS GERÄUSCH DER GRILLE - GERÄUSCH DES GELDES", 70 x 50 cm

Die Kurzgeschichte von Frederik Hetmann „Geräusch der Grille – Geräusch des Geldes“ wurde 1971 in Deutschland veröffentlicht. In der Kurzgeschichte geht es darum, dass jeder darauf achtet, was für ihn wichtig und bedeutsam ist. Ein Indianer besucht einen Freund in einer Großstadt. Der Lärm überfordert und verwirrt ihn. Die beiden Männer gehen auf einer Straße spazieren und der Indianer hört eine Grille zirpen. Sein Freund, der in der Stadt wohnt, hört die Grille nicht. Er hört nur den Lärm der Stadt. Da es so laut ist, schließt er daraus, dass der Indianer sich geirrt haben müsse. Vor einer Wand zeigt ihm der Indianer die Grille. Jetzt hört auch er das Zirpen und ist fest davon überzeugt, dass die Ohren eines Indianers besser geschult seien als die Ohren von Stadtmenschen. Der Indianer widerspricht und macht einen Test, um seinen Freund das Gegenteil zu beweisen. Er lässt ein Geldstück auf den Asphalt fallen. Das Geräusch ist nicht lauter als das Zirpen der Grille, allerdings hört es der Stadtmensch und auch andere Passanten bleiben stehen und schauen nach dem Geldstück. Das beweist dem Stadtmenschen, dass alle Menschen gleich gut hören, doch jeder nur das hört, was für ihn wichtig erscheint. Der Autor will dem Leser zeigen, dass wir Menschen dann ein feines Gehör haben, wenn uns die Geräusche wichtig und vertraut sind. Der Autor macht den Leser außerdem darauf aufmerksam, dass wir Menschen es leider verlernt haben, mit der Natur achtsam umzugehen, da Geld und Macht eine immer wichtigere Rolle für uns spielen. Mir hat die Kurzgeschichte von Frederik Hetmann prinzipiell sehr gut gefallen, da sie aufgrund der vielen Gesprächspassagen sehr vielfältig und spannend zu lesen ist. Ich finde die Kurzgeschichte außerdem sehr lehrreich, da sie mich zum Nachdenken über mein eigenes Leben angeregt hat. Inhaltsangabe „Geräusch der Grille – Geräusch des Geldes“ Beispiel 2 Die Kurzgeschichte „Geräusch der Grille – Geräusch des Geldes“ von Frederik Hetmann handelt von einem lehrreichen Besuch eines Indianers bei einem befreundeten Weißen in einer Großstadt. Die Kurzgeschichte ist 1971 in Deutschland erschienen. Bei einem Spaziergang durch die Stadt hört der Indianer bei all dem Lärm das Zirpen einer Grille und weist seinen Freund darauf hin. Obwohl sich dieser sehr bemüht, kann er das Geräusch nicht wahrnehmen. Erst als der Indianer ihm die Grille an einer Hauswand zeigt, hört auch er das Zirpen. Er rechtfertigt sich damit, dass das Gehör eines Indianers besser ausgebildet sei. Daraufhin beweist ihm sein Freund das Gegenteil, indem er ein 50-Cent-Stück fallen lässt. Sofort drehen sich die Vorbeigehenden nach dem Geräusch um. Schließlich hebt ein Mann das Geldstück auf und steckt es ein. So kann der Indianer zeigen, dass die Wahrnehmung von Geräuschen nicht unbedingt vom guten Gehör eines Menschen abhängt, sondern von der Wichtigkeit von Dingen. Ich finde die Kurzgeschichte interessant, da sie zeigt, dass wir oft nur darauf reagieren, was für uns von Bedeutung ist oder worauf zu achten wir gewohnt sind. Der Autor wollte mit der Kurzgeschichte aufzeigen, dass die meisten Menschen nur noch das Materielle interessiert, nicht all das Schöne unseres Planeten.